Glossar

Kurze Erklärungen zu zentralen Begriffen rund um Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, BASA und Arbeitsschutz. Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsräte, Berater und HR – verständlich und präzise.

Ampelsystem

Visualisierung der Ergebnisse in Farben – meist Grün, Gelb, Rot.

Grün signalisiert unkritische Bereiche, Rot zeigt klaren Handlungsbedarf.

Wird in Berichten und Postern genutzt, um Ergebnisse schnell verständlich zu machen.

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Arbeitsschutzgesetz (§5 ArbSchG)

Zentrales Gesetz für den betrieblichen Arbeitsschutz in Deutschland.

§5 verpflichtet Arbeitgeber, Gefährdungen systematisch zu beurteilen – ausdrücklich auch psychische Belastungen.

Die GBU psychischer Belastung mit BASA erfüllt diese Pflicht, wenn sie methodisch sauber und dokumentiert durchgeführt wird.

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Auswertungsgruppe

Gruppe, für die Ergebnisse separat dargestellt werden – zum Beispiel ein Bereich, eine Abteilung oder ein Team.

In der ACOMERA-Software in Auswertungshierarchien abgebildet: mehrere Ebenen in einer Struktur, nicht flache Gruppen. Besonders für größere Organisationen vorteilhaft.

Berichte, Poster und KI-Texte können pro Auswertungsgruppe erstellt werden, wenn eine Mindestteilnehmerzahl erreicht ist.

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BASA IV

Aktuelle Version des BASA-Verfahrens.

Wissenschaftlich geprüft, in der Praxis erprobt und im GB-Psych-Kompass empfohlen.

In der ACOMERA-Software vollständig integriert – von der Erhebung bis zu Berichten und Postern.

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BASA-Matrix

Darstellung der BASA-Ergebnisse in einer zweidimensionalen Matrix.

Verknüpft sachliche Einschätzung der Arbeitsbedingungen mit dem persönlichen Empfinden der Arbeitsplatzinhaber.

Macht sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und wo Ressourcen liegen.

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BASA-Verfahren

BASA steht für „Bewertung von Arbeitsbedingungen – Screening für Arbeitsplatzinhaber“.

Ein validiertes Screening-Verfahren, das psychische Belastungen und Ressourcen am Arbeitsplatz erfasst.

Erfüllt die Anforderungen der GDA und des §5 ArbSchG und liefert Matrix, Scores und Ampeln für die Gefährdungsbeurteilung.

Begriff und Einordnung zu Ressourcen: siehe Eintrag „Ressourcen (BASA)“ in diesem Glossar.

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Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GBU)

Gesetzlich geforderte Beurteilung, wie Arbeitsbedingungen auf die Psyche wirken – auf Basis des Arbeitsschutzgesetzes (§5 ArbSchG) und der GDA.

Es geht um Belastungen durch Aufgabe, Organisation, Umfeld und soziale Beziehungen – nicht um die Diagnose einzelner Mitarbeiter.

Ziel: Risiken erkennen, Maßnahmen ableiten, gesunde Arbeit sichern.

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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Plattform von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern für einheitliche Ziele im Arbeitsschutz.

Definiert Qualitätsanforderungen an die Gefährdungsbeurteilung, auch für psychische Belastungen.

BASA ist an der GDA ausgerichtet und wird im GB-Psych-Kompass empfohlen.

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Ressourcen (BASA)

Im BASA-Verfahren sind Ressourcen Bedingungen am Arbeitsplatz, die die Gesundheit der Beschäftigten stützen können – auch wenn Belastung daneben besteht.

Typisch sind organisatorische Themen (Aufgaben, Mitgestaltung, Weiterbildung) und soziale Themen (Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen). Persönlichkeit der Teilnehmer erfasst BASA nicht.

Der Ansatz steht in der Nähe der Salutogenese (Antonovsky): Risiken und stützende Faktoren gehören zur gleichen Betrachtung.

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Screening

Überblicksverfahren, das systematisch prüft, wo Belastungen und Risiken liegen.

In BASA: strukturierte Erhebung der Arbeitsbedingungen mit klaren Kategorien und Skalen.

Ergebnis ist keine Diagnose, sondern eine fundierte Basis für Maßnahmen im Betrieb.

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Sicherheitskultur

Teil der Organisationskultur: Einstellungen, Werte und Verhaltensmuster zu Sicherheit bei Führung und Mitarbeitern.

Mit dem BASA-Verfahren kann Sicherheitskultur über den BASA Safety Score (Sicherheitskulturindex) erfasst werden – vier Kategorien aus der BASA-Erhebung, als Sonderauswertung in der ACOMERA-Software.

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Teilnehmer

Mitarbeiter, die an einer Erhebung teilnehmen und den Fragebogen ausfüllen.

Sie werden in der Software Auswertungsgruppen zugeordnet, zum Beispiel nach Standort oder Abteilung.

Ihre Antworten fließen anonymisiert in die Auswertung ein – personenbezogene Diagnosen sind nicht Ziel der GBU.

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Sie suchen mehr Hintergründe zur Methode? Mehr dazu unter BASA-Verfahren, GBU psychische Belastung und Sicherheit & Compliance.